Embodiment


Wir finden es okay, den ganzen Tag in ergonomisch ungünstiger Haltung in einem schlecht gelüftetem Raum mit unpassendem Licht zu hocken. Seltsam finden wir es hingegen öfters nach draußen zu gehen und dem Körper ENT-Faltung zu verschaffen.

 

In Selbstbewusstseins Trainings lernen wir uns Sätze vorzusagen, wie "Ich glaube an mich", "Ich schaffe das", "Ich gebe mein Bestes" ohne gleichzeitig zu lernen, wie diese neue Einstellung verkörpert werden kann.

 

Als intelligent gelten oft nur Menschen, die gedanklich Würfel durch Räume drehen, Wortlisten auswendig lernen und Formeln im Schlaf aufsagen können. Als Grundlage dafür dient die Vorstellung, das lediglich das Gehirn als oberste Kommandozentrale dient unabhängig davon, was vom Hals an abwärts geschieht.

 

Trotzdem wissen wir welche Macht unser Körper besitzt!

 

Fühlen wir uns körperlich schlecht, hat dies Auswirkungen auf unser psychische Befinden und umgekehrt.

 

Embodiment befasst sich mit genau dieser Wechselwirkung und nutzt diese für effektives Selbstmanagement um entweder eine unerwünschte psychische Verfassung loszuwerden oder eine erwünschte psychische Verfassung zu erzeugen.

 

Was auch immer ein Mensch im psychologischen Bereich erreichen möchte, hat mit dem entsprechenden Embodiment (Verkörperung) und somit unter Einbeziehen des neuronalen Netzwerks mehr Aussicht auf nachhaltige Erfolgserlebnisse.

"Der Körper ist die Bühne der Gefühle"

(Hirnforscher Antonio Damasio)